|
|
|
|
Bürgerinformation zum Thema “Fluglärm” |
|
|
|
Aber auch der Mensch zeigt deutliche Anzeichen, dass er dauernder Belastung durch Verkehrslärm nicht standhalten kann. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Gesundheitsschäden sogar dann auftreten können, wenn der Verkehrslärm nicht bewusst als störend wahrgenommen wird. Auch in den ansonsten von Verkehrslärm weniger betroffenen Regionen Königswinters verursachen nächtlich startende bzw. landende Flugzeuge so hohe Geräuschpegel, dass der Schlaf vieler Bürger sehr häufig gestört wird. In den ohnehin stark betroffenen Gebieten der südlichen Bergregion kommen diese Spitzenpegel zu dem übrigen Verkehrslärm hinzu und rauben dem Bürger den letzten Rest der Nachtruhe. In der im Januar 2004 erschienenen Studie „Chronischer Lärm als Risikofaktor für den Herzinfarkt“ kommt das Umweltbundesamt zu dem Schluss, dass die Belastung durch Fluglärm in der Nacht zu einem deutlich erhöhten Herzinfarktrisiko führt. Deshalb fordere ich gemeinsam mit dem Arbeits- und Umweltmediziner Dr. Arno Lange in einem Bürgerantrag die Stadt Königswinter auf, zum Schutze der betroffenen Bevölkerung aktiv zu werden. Die FDP unterstützt seit Jahren alle Bemühungen des Flughafens zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit im Tagflugverkehr, verlangt im gleichen Zuge aber massive Lärmreduktion in der Nacht. Durch die „Billigflieger“ sind die Passagierzahlen am Flughafen Köln/Bonn im Jahr 2003 um ca. 44 % gestiegen. Gleichzeitig ist der Nachtflug nicht reduziert worden, sondern um ca. 3 % gestiegen. Der Anteil der Passagierflüge am Nachtflug (22 Uhr bis 6 Uhr) hat inzwischen ca. 25 % erreicht. So kann es nicht weiter gehen ! Die FDP setzt sich mit Leidenschaft und Realitätssinn für eine in jeder Hinsicht lebenswerte Umwelt ein. Gesundheit und wirtschaftlicher Wohlstand gehören für die FDP zusammen. Schließen Sie sich unseren Forderungen an! Geben Sie uns Ihre Stimme bei der Kommunalwahl am 26. September 2004! Wählen Sie FDP! |
|
Dr. Dorothea Martini Ihre FDP-Ansprechpartnerin in der südlichen Bergregion Tel: 02244/874472; Fax: 02244/874473; E-Mail: dorothea.martini@t-online.de |
|||
![]() |
|||